Ein Tag mit Toni
Seit fast sechs Jahren darf der Golden Retriever namens Toni einmal in der Woche, donnerstags, den Schulalltag der Schüler/innen begleiten.
Da er weder lesen, schreiben noch rechnen kann, fragen sich oft Interessierte, was denn eigentlich ein Schulhund so „zu tun“ hat.
Sobald die ersten Kinder um 7.25 Uhr ins Klassenzimmer kommen, ist erst einmal Training der Grundkommandos angesagt.
Ob im Schulgarten oder im Klassenzimmer- ob „Sitz!“, „Platz!“, „Bleib!“ oder „Nimm!“ – schon vor dem Schulgong wird hier abwechselnd und fleißig geübt. Natürlich immer für eine leckere Belohnung.
Beim Lernen im Unterricht zeigt sich der Schulhund etwas faul, er streift durchs Klassenzimmer und sucht sich meist schnell ein Schlafplätzchen zu Füßen der Kinder aus. Besonders stolz darf man als Schüler sein, wenn sich Toni direkt auf die eigenen Füße legt, um diese zu wärmen.
Die Klassenleitung, Frau Leuchtweis, freut sich an diesem Tag immer über besonders motivierte und gut gelaunte Schüler, denn da kommen alle nur für Toni gerne in die Schule!
In den Pausen führen Kinder den Hund zum Lehrerzimmer, dabei darf er natürlich von allen Hundeliebhabern gestreichelt werden, was Toni sehr genießt!
Hier heißt es von allen Seiten: „Toooni, wie süß! Darf ich ihn bitte auch streicheln? Der ist aber groß!“
Geduldig bilden die Kinder eine Anstehschlange, nur um einmal den Hund liebkosen zu dürfen- denn das macht gute Laune!
Ganz nach dem Spruch:
"EIN LEBEN OHNE HUND IST EIN IRRTUM" – CARL ZUCKMAYER
Ein Gefährte, der dich überallhin begleitet, ohne Fragen und Kommentare, der Freude und Leid mit dir teilt, dir täglich seine uneingeschränkte Liebe zeigt ...
Bericht: H. Leuchtweis, Klassenleitung 3c, GS Giebelstadt